Unsere Stufe ist in der Schule. Es sind Ferien, wir haben mit Frau S. besprochen, dass wir zur Feier der ersten LK Klausuren eine Party in der Schule veranstalten dürfen. Die Bässe dröhnen durch die gesamte Aula, es sind eine Menge Leute da. Ich bewege mich ein bisschen im Rhythmus der Musik. Getrunken habe ich nichts. Draußen regnet es, wie immer in den letzten Tagen. Ich laufe durch die Cafeteria, zum Hinterausgang. Als ich unter dem Abdach stehe und irgendwas mit irgendwem berede, sehe ich Polizisten auf uns zu kommen. Viele Polizisten. Mein Herz fängt wie wild an zu klopfen, als ein Officer plötzlich vor mir steht und meine Hand ergreifen will. Dann geht Alles ganz schnell. Ich ziehe meine Hand zurück und renne zurück in die Schule. Ein Lautsprecher ertönt. ''Bitte bleiben Sie Alle ruhig und kommen mit uns, das Gebäude wird evakuiert.'' Panik packt mich. Leute fangen an zu schreien, rennen wild durcheinander - Chaos. Ich biege rechts ab, Richtung Ausgang: Alles voller Polizisten. Wild entschlossen, steigere ich mein Tempo. Ich will da durch. Plötzlich sehe ich Pascal vor mir. Er schafft es, durch die Mauer zu kommen. Bevor ich mich jedoch für ihn freuen kann, reißt mich etwas am Arm. Ich will schreien, doch dafür bleibt mir keine Zeit. Mit einem Fuß, stehe ich Draußen, werde jedoch von einer Polizistin wieder reingezogen. Mit aller Kraft die ich aufbringen kann, klammere ich mich an die Glastür des Eingangs. Ich will nicht gefangen genommen werden. ''Pascal!'' So laut ich kann, brülle ich seinen Namen. Nichts passiert. Nochmal: Er dreht sich um. ''Sandra!'' Mit entsetztem Gesichtsausdruck sieht er mich an. Ich strecke ihm so gut ich kann meine freie Hand entgegen. ''Bitte.'' Mehr als ein leises Flüstern kann ich nicht mehr aufbringen. Er sieht in die Ferne, dann wieder zu mir. Freiheit oder die Gefahr gefangen zu werden? Bitte, bitte lass mich nicht allein. Gequält starre ihn an. Seine Beine bewegen sich ruckartig in meine Richtung. Er streckt seine Hand aus Weiter noch ein Stück, bitte. Mit letzter Kraft ergreife ich sie. Halte sie so fest ich kann. Er zieht. Der Griff der Polizistin lockert sich. Noch ein kleines bisschen mehr, gleich bin ich frei! Seine Lippen verziehen sich zu einem gequälten Lächeln. Als wolle er mir sagen, dass er es so gerne schaffen würde. Dann lässt die Polizistin los. Ich falle, stolpere - direkt in seine Arme. Er fängt mich auf, hält mich ganz fest. Ich schlinge beide Arme um seinen Hals und fange an zu Schluchzen. Seine Finger gleiten behutsam über meinen Rücken. Dann sieht er mich an, streicht mir sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht. ''Ich hatte solche Angst'', krächze ich, während mir Tränen über die Wangen laufen. ''Ich weiß.'' Seine Hand umfasst mein Kinn, zieht mein Gesicht näher zu sich. Ich sehe seine Lippen, wie sie auf mich zu kommen. Meine Augen schließen sich. Im nächsten Moment spüre ich seine warmen Lippen auf meinen. Mein Herz setzt aus. Seine Hände vergraben sich in meinem, vom Regen nassem, Haar. Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? Zärtlich, drückt er sich an mich, dann bemerke ich eine Hand von hinten. Nein! Er hat es ebenfalls gemerkt und dreht sich blitzschnell um, um dann nach meiner Hand zu greifen. ''Komm, lauf!'' Seine Worte lösen alle Alarmglocken in mir aus. So schnell wie ich kann, beginne ich zu rennen. Die Person hinter uns, rennt mit. Pascal drückt meine Hand, wirft mir einen vertrauten Blick zu. Wir schaffen das. Am Straßenende angekommen, biegen wir links herum und hängen die Person ab. Mein Herz klopft wie wild und mein Kopf dröhnt vom Adrenalin. Geschafft! Er zieht mich in seinen Arm, hält mich ganz fest und versenkt sein Gesicht in meinen Haaren. So als könne er mich beschützen. Und aus einem mir unerfindlichen Grund glaube ich ihm das.
Wisst ihr was ich nicht so gern mag? Schwarzleser. Leute die meine Einträge lesen, doch weder einen Kommentar darüber für mich da lassen (in Form von Kritik, Anregungen, Verbesserungsvorschlägen), noch eins der kleinen Kästchen unter dem Post ankreuzen. Ich meine, ist es so schwer mir ein kurzes Feedback zu geben? Ich sehe doch wieviele Leute meine Beiträge lesen, da könnte doch wenigstens Einer kurz angeben, wie er/sie den Beitrag fand..? Merci beaucoup, mes amis ♥
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vorsätze
you saved me. - dream
Unsere Stufe ist in der Schule. Es sind Ferien, wir haben mit Frau S. besprochen, dass wir zur Feier der ersten LK Klausuren eine Party in der Schule veranstalten dürfen. Die Bässe dröhnen durch die gesamte Aula, es sind eine Menge Leute da. Ich bewege mich ein bisschen im Rhythmus der Musik. Getrunken habe ich nichts. Draußen regnet es, wie immer in den letzten Tagen. Ich laufe durch die Cafeteria, zum Hinterausgang. Als ich unter dem Abdach stehe und irgendwas mit irgendwem berede, sehe ich Polizisten auf uns zu kommen. Viele Polizisten. Mein Herz fängt wie wild an zu klopfen, als ein Officer plötzlich vor mir steht und meine Hand ergreifen will. Dann geht Alles ganz schnell. Ich ziehe meine Hand zurück und renne zurück in die Schule. Ein Lautsprecher ertönt. ''Bitte bleiben Sie Alle ruhig und kommen mit uns, das Gebäude wird evakuiert.'' Panik packt mich. Leute fangen an zu schreien, rennen wild durcheinander - Chaos. Ich biege rechts ab, Richtung Ausgang: Alles voller Polizisten. Wild entschlossen, steigere ich mein Tempo. Ich will da durch. Plötzlich sehe ich Pascal vor mir. Er schafft es, durch die Mauer zu kommen. Bevor ich mich jedoch für ihn freuen kann, reißt mich etwas am Arm. Ich will schreien, doch dafür bleibt mir keine Zeit. Mit einem Fuß, stehe ich Draußen, werde jedoch von einer Polizistin wieder reingezogen. Mit aller Kraft die ich aufbringen kann, klammere ich mich an die Glastür des Eingangs. Ich will nicht gefangen genommen werden. ''Pascal!'' So laut ich kann, brülle ich seinen Namen. Nichts passiert. Nochmal: Er dreht sich um. ''Sandra!'' Mit entsetztem Gesichtsausdruck sieht er mich an. Ich strecke ihm so gut ich kann meine freie Hand entgegen. ''Bitte.'' Mehr als ein leises Flüstern kann ich nicht mehr aufbringen. Er sieht in die Ferne, dann wieder zu mir. Freiheit oder die Gefahr gefangen zu werden? Bitte, bitte lass mich nicht allein. Gequält starre ihn an. Seine Beine bewegen sich ruckartig in meine Richtung. Er streckt seine Hand aus Weiter noch ein Stück, bitte. Mit letzter Kraft ergreife ich sie. Halte sie so fest ich kann. Er zieht. Der Griff der Polizistin lockert sich. Noch ein kleines bisschen mehr, gleich bin ich frei! Seine Lippen verziehen sich zu einem gequälten Lächeln. Als wolle er mir sagen, dass er es so gerne schaffen würde. Dann lässt die Polizistin los. Ich falle, stolpere - direkt in seine Arme. Er fängt mich auf, hält mich ganz fest. Ich schlinge beide Arme um seinen Hals und fange an zu Schluchzen. Seine Finger gleiten behutsam über meinen Rücken. Dann sieht er mich an, streicht mir sanft eine Haarsträhne aus dem Gesicht. ''Ich hatte solche Angst'', krächze ich, während mir Tränen über die Wangen laufen. ''Ich weiß.'' Seine Hand umfasst mein Kinn, zieht mein Gesicht näher zu sich. Ich sehe seine Lippen, wie sie auf mich zu kommen. Meine Augen schließen sich. Im nächsten Moment spüre ich seine warmen Lippen auf meinen. Mein Herz setzt aus. Seine Hände vergraben sich in meinem, vom Regen nassem, Haar. Wie lange habe ich auf diesen Moment gewartet? Zärtlich, drückt er sich an mich, dann bemerke ich eine Hand von hinten. Nein! Er hat es ebenfalls gemerkt und dreht sich blitzschnell um, um dann nach meiner Hand zu greifen. ''Komm, lauf!'' Seine Worte lösen alle Alarmglocken in mir aus. So schnell wie ich kann, beginne ich zu rennen. Die Person hinter uns, rennt mit. Pascal drückt meine Hand, wirft mir einen vertrauten Blick zu. Wir schaffen das. Am Straßenende angekommen, biegen wir links herum und hängen die Person ab. Mein Herz klopft wie wild und mein Kopf dröhnt vom Adrenalin. Geschafft! Er zieht mich in seinen Arm, hält mich ganz fest und versenkt sein Gesicht in meinen Haaren. So als könne er mich beschützen. Und aus einem mir unerfindlichen Grund glaube ich ihm das.
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