dream: Seine Hände schlossen sich um meine schlanke Taille, während seine Lippen sich meinen näherten. ''Du bist so wunderschön.'' Ich erötete und blickte zu Boden. ''D-Danke.'' Er hob mein Kinn an, sodass ich direkt in seine blau-grünen Augen sehen musste. Mit einer Hand fuhr er über meine Wange, strich über meine Lippen und vergrub seine Hand dann in meinem kurzen Haar. Ich sah wie sich seine Augen langsam schlossen. Ein unglaubliches Kribbeln ging durch meinen Körper, als seine Lippen auf meine trafen. Er zog mich an sich, strich über meinen Rücken und legte dann beide Hände um mein Gesicht. Schnell, umschlang ich mit meinen Armen seinen Hals, in der Angst er könnte einfach weggehen. Er durfte nicht weggehen, niemals. Langsam, ganz langsam, schob er den Träger meines schwarzen Tops zur Seite und strich über meine nackte Schulter. Dort wo seine Finger meine Haut berührte, fing es wunderbar an zu kribbeln. Ein leises Kichern entwich meinen Lippen, denn er zog er mich mit sich, bis wir Beide in das wohl weicheste Bett fielen, in welchem ich je gelegen hatte. Erst jetzt fiel mir auf, dass er kein Tshirt trug. Muskeln, nur Muskeln - doch es wirkte nicht künstlich. Männlich, stark und unglaublich heiß. Süffisant, blickte ich in seine Augen, ich hatte Mühe nicht darin zu versinken und strich über seinen Oberkörper. Ein intensives Gefühl, jeder einzelne Muskel unter seinen Fingerkuppen spüren zu können. Meine Hände glitten hinunter zu seiner Hose, wobei ich keine Sekunde damit verschwendete, den Gürtel zu öffnen und seine Boxershorts zum Vorschein zubringen ...
... Plötzlich wurde Alles schwarz. Ich stand aufeinmal, taumelte rückwärts und krachte mit voller Wucht in etwas regalähnliches. Ein unbeschreiblicher Schmerz durchzuckte meinen Körper und ich began, panisch um mich zu schlagen. Lautes Lachen ertönte, doch so sehr ich versuchte zu schreien - ich konnte keinen Ton hervor bringen. Es wurde hell, ich erkannte Gesichter, vertraute Gesichter.Stimmenwirrwarr: ''Fuck off, bitch.'', ''I've never loved you'', ''I'm in love with an other girl'' Der Schmerz hatte aufgehört, ich fühlte mich nun betäubt. Um mich herum Nebel, eine Wiese oder war es ein Meer? Ich konnte mich nicht bewegen regungslos stand ich da. Hilfe! Holt mich hier bitte Jemand raus! Was ist los? Wo bin ich? Noch nie in meinem Leben hatte ich so laut gedacht. Niemand schien mich zu hören, es hatte keinen Sinn. War wie isoliert zur Aussenwelt. Dann sprang ich. - Doch es war nicht ich, die sprang. Es war Kat....
Wisst ihr was ich nicht so gern mag? Schwarzleser. Leute die meine Einträge lesen, doch weder einen Kommentar darüber für mich da lassen (in Form von Kritik, Anregungen, Verbesserungsvorschlägen), noch eins der kleinen Kästchen unter dem Post ankreuzen. Ich meine, ist es so schwer mir ein kurzes Feedback zu geben? Ich sehe doch wieviele Leute meine Beiträge lesen, da könnte doch wenigstens Einer kurz angeben, wie er/sie den Beitrag fand..? Merci beaucoup, mes amis ♥
schmerz
love
liebe
gedanken
glück
du
trennung
partying
quotes
fuck you
angst
dream
eifersucht
ich
spaß
vertrauen
artist
depressionen
drunk
freunde
fuck
willensstärke
fragen
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christmas
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music
trichotillomanie
days
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gedicht
gott
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new year
prosa
the other one
vorsätze
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i trust you.
dream:
''Hey, ich bin Eike.'' - ''Ich weiß'', grinste ich. ''Ich bin Sandra.'' Seine Lippen verzogen sich zu einem freundlichen Lächeln. ''Uhm'', fuhr ich fort um die peinliche Stille zu unterbinden. ''Ich weiß, dass du das jeden Abend zehntausend Mal gesagt bekommst aber ... die Show war fantastisch.'' Leichte Röte bedeckte mein Gesicht und ich wandt meinen Blick für einen kurzen Moment ab. ''Danke.'' Er grinste annerkennend. ''Nein, ernsthaft. Danke.'' Ich sah auf und schenkte ihm ein 'das ist doch nicht der Redewert'-Lächeln. ''Ich weiß nicht aber, du inspirierst mich irgendwie ... Ich habe früher mal Akrobatik gemacht. - Natürlich bin ich nicht mal annähernd so gut wie du - Aber jetzt ist mir bewusst geworden, wie schade es eigentlich ist, dass ich aufgehört habe.'' Mit den Schultern zuckend lief ich ein paar Schritte in Richtung Ausgang. ''Ich weiß, du kennst mich nicht aber - vielleicht hast du Lust mit mir durch Münster zu bummeln? Wir könnten auch ... zum Training fahren.'' Eike überlegte einen Moment und ich versuchte fast krampfhaft zu erkennen, woran er dachte. Doch dazu kannte ich ihn zu schlecht, wusste nicht wie er aussah wenn er etwas fühlte - oder ob er überhaupt etwas fühlte. ''Trainieren wäre cool ..... ''
- Veränderung des Traumes, Sporthalle - ehemalige Akrobatikhalle, Amelsbüren. - ''Bereit?'' Ich nickte. Mit beiden Beinen stand ich auf seinen muskulösen Schultern. Seine Hände hatten meine fest umschlossen. ''Ich geb' dir einen Kick und dann gehst du in den Handstand, okay?'' Ich nickte schnell und warf kurz einen Blick auf die roten Judomatten am Boden. Ganz schön hoch. ''Alles in Ordnung, Sandra?'' Eike hatte meinen Blick gesehen. ''Wir können etwas Anderes machen, wenn du nicht willst. Es gehört schließlich sehr viel Training dazu.'' - ''Doch, bitte - ich schaff das!'' Es war schwer für mich, meine Augen auf seinem Gesicht ruhen zu lassen, denn sein muskulöser Oberkörper war nicht gerade unattraktiv. ''Okay.'' Er stellte sich in Schritt-Position und ich stützte meine Hände auf seine auf. Dann gab er mir den Kick. Schnell, zog ich meine Beine in Richtung Decke, spannte meine Bauchmuskeln an und verließ mich vollkommen auf seine Hände. Mit meinen Fußspitzen konnte ich die beweglichen Deckenplatten über uns berühren. Meine Arme zitterten, doch ich presste die Lippen aufeinander und holte tief Luft. Ich stand - zwar im Hohlkreuz aber - ich stand. Noch nie hatte ich einen hohen Handstand hinbekommen. Wir hatten ihn früher immer im Liegen probiert, mit einer Matte im Rücken, falls ich hinten rüber kippen würde. Es war schwer, sehr schwer - doch ich hatte es tatsächlich geschafft. Langsam, knickte ich meine Beine ab, sodass ich an der Seite herunter springen konnte. Eike legte seinen Arm um meine Taille, damit ich nicht hinfiel. Die Belastung vom Handstand aus war enorm. ''Wow.'' Mehr brachte ich in diesem Moment nicht zu stande. ''Das war echt gut'', grinste er und ging im nächsten Moment in den Handstand. Ich ließ mich auf die Judomatten nieder und sah ihm dabei zu. Die Adern in seinen muskulösen Armen pulsierten, während er sich auf eine Hand stellte. ''Und trotzdem werde ich nie so gut sein wie du'', seufzte ich. Eike brach den Handstand ab und gesellte sich zu mir. ''Du warst auch nicht auf einer Artistenschule, auf der sowas zum Alltag gehörte!'' Er fuhr sich mit seinen Händen durch das lange, Skaterhaar. ''Ich wünschte ich wäre dort!'' - ''Nein, das wünschst du dir nicht. Der Druck dort ist enorm.'' - ''Aber du hättest es locker schaffen können, hättest du nicht abgebrochen.'' - ''Am Ende habe ich da einfach nicht mehr reingepasst'', er schüttelte den Kopf. ''Die wollten mich zu etwas zwingen, dass ich nicht wollte.'' Ich lachte leise: ''Und trotzdem bist du jetzt berühmter als Leute mit 'Schulabschluss'!''
''Hey, ich bin Eike.'' - ''Ich weiß'', grinste ich. ''Ich bin Sandra.'' Seine Lippen verzogen sich zu einem freundlichen Lächeln. ''Uhm'', fuhr ich fort um die peinliche Stille zu unterbinden. ''Ich weiß, dass du das jeden Abend zehntausend Mal gesagt bekommst aber ... die Show war fantastisch.'' Leichte Röte bedeckte mein Gesicht und ich wandt meinen Blick für einen kurzen Moment ab. ''Danke.'' Er grinste annerkennend. ''Nein, ernsthaft. Danke.'' Ich sah auf und schenkte ihm ein 'das ist doch nicht der Redewert'-Lächeln. ''Ich weiß nicht aber, du inspirierst mich irgendwie ... Ich habe früher mal Akrobatik gemacht. - Natürlich bin ich nicht mal annähernd so gut wie du - Aber jetzt ist mir bewusst geworden, wie schade es eigentlich ist, dass ich aufgehört habe.'' Mit den Schultern zuckend lief ich ein paar Schritte in Richtung Ausgang. ''Ich weiß, du kennst mich nicht aber - vielleicht hast du Lust mit mir durch Münster zu bummeln? Wir könnten auch ... zum Training fahren.'' Eike überlegte einen Moment und ich versuchte fast krampfhaft zu erkennen, woran er dachte. Doch dazu kannte ich ihn zu schlecht, wusste nicht wie er aussah wenn er etwas fühlte - oder ob er überhaupt etwas fühlte. ''Trainieren wäre cool ..... ''
- Veränderung des Traumes, Sporthalle - ehemalige Akrobatikhalle, Amelsbüren. - ''Bereit?'' Ich nickte. Mit beiden Beinen stand ich auf seinen muskulösen Schultern. Seine Hände hatten meine fest umschlossen. ''Ich geb' dir einen Kick und dann gehst du in den Handstand, okay?'' Ich nickte schnell und warf kurz einen Blick auf die roten Judomatten am Boden. Ganz schön hoch. ''Alles in Ordnung, Sandra?'' Eike hatte meinen Blick gesehen. ''Wir können etwas Anderes machen, wenn du nicht willst. Es gehört schließlich sehr viel Training dazu.'' - ''Doch, bitte - ich schaff das!'' Es war schwer für mich, meine Augen auf seinem Gesicht ruhen zu lassen, denn sein muskulöser Oberkörper war nicht gerade unattraktiv. ''Okay.'' Er stellte sich in Schritt-Position und ich stützte meine Hände auf seine auf. Dann gab er mir den Kick. Schnell, zog ich meine Beine in Richtung Decke, spannte meine Bauchmuskeln an und verließ mich vollkommen auf seine Hände. Mit meinen Fußspitzen konnte ich die beweglichen Deckenplatten über uns berühren. Meine Arme zitterten, doch ich presste die Lippen aufeinander und holte tief Luft. Ich stand - zwar im Hohlkreuz aber - ich stand. Noch nie hatte ich einen hohen Handstand hinbekommen. Wir hatten ihn früher immer im Liegen probiert, mit einer Matte im Rücken, falls ich hinten rüber kippen würde. Es war schwer, sehr schwer - doch ich hatte es tatsächlich geschafft. Langsam, knickte ich meine Beine ab, sodass ich an der Seite herunter springen konnte. Eike legte seinen Arm um meine Taille, damit ich nicht hinfiel. Die Belastung vom Handstand aus war enorm. ''Wow.'' Mehr brachte ich in diesem Moment nicht zu stande. ''Das war echt gut'', grinste er und ging im nächsten Moment in den Handstand. Ich ließ mich auf die Judomatten nieder und sah ihm dabei zu. Die Adern in seinen muskulösen Armen pulsierten, während er sich auf eine Hand stellte. ''Und trotzdem werde ich nie so gut sein wie du'', seufzte ich. Eike brach den Handstand ab und gesellte sich zu mir. ''Du warst auch nicht auf einer Artistenschule, auf der sowas zum Alltag gehörte!'' Er fuhr sich mit seinen Händen durch das lange, Skaterhaar. ''Ich wünschte ich wäre dort!'' - ''Nein, das wünschst du dir nicht. Der Druck dort ist enorm.'' - ''Aber du hättest es locker schaffen können, hättest du nicht abgebrochen.'' - ''Am Ende habe ich da einfach nicht mehr reingepasst'', er schüttelte den Kopf. ''Die wollten mich zu etwas zwingen, dass ich nicht wollte.'' Ich lachte leise: ''Und trotzdem bist du jetzt berühmter als Leute mit 'Schulabschluss'!''
after the show
The Story: ''Mama, nach jeder Show, egal ob Zirkus oder GOP oder sonstwas, sage ich dir, dass ich mit Ballett anfangen will.'' Sie wendete sich zu mir, während sie ihre Jacke vom Stuhl nahm und grinste. ''Das stimmt.'' - ''Doch ich hab's nie gemacht!'' Ich seufzte leise. ''Und jetzt ist es bestimmt schon zu spät um anzufangen. Welche Ballettschule nimmt denn bitteschön 16järhige Anfänger?'' Mit einem zerknirschten Gesichtsausdruck ging ich durch die große Glastür. Eisiger Wind wehte mir entgegen und dennoch war es warm. Eine schöne Abkühlung also. ''Es ist niemals zu spät! Es gibt bestimmt auch Kurse für Erwachsene, da kommst du sicherlich rein - oder musst bei den kleinen Kindern mittrainieren.'' Ich verzog das Gesicht. ''Ne, dann lieber bei den Erwachsenen! ... Wie auch immer, ich will unbedingt anfangen und diesmal; zieh ich das verdammt nochmal durch.'' Die Show hatte mich inspieriert. Sie inspirierte mich dazu, neue Dinge zutun. Neue Wege einzuschlagen und das tun, was ich schon immer, wirklich immer machen wollte. Artistik. Schon als ich klein war, wollte ich zum Kinderzirkus Alfredo. Doch es ist nie was draus geworden, denn ich hatte mein Ziel nicht genau vor Augen. Stattdessen habe ich Volleyball angefangen - meine ganze Gelenkigkeit einfach weggeworfen. Mit einem leisen Seufzen kramte ich in der Tasche meiner Mutter nach dem Prospekt von DUMMY. ''Eike von Stuckenbrok'', lese ich laut vor. So hieß also der unglaublich heiße Typ. ''Komischer Name.'' - ''Über den stand mal ein Artikel in der Lenz!'' - ''Warum hast du mir das nicht gesagt!'' - ''Hab ich doch, aber du hast das wieder vergessen.'' Das hatte ich nicht, sie hatte es mir nicht gesagt. Daran hätte ich mich an diesem Abend erinnern können. Schultern zuckend, packe ich das Heftchen wieder in den Rucksack und laufe weiter. Niemals hätte ich gedacht, dass Eike eine so wichtige Rolle spielen werden würde.
DUMMY
The Story:
Die Show war fantastisch! Die Farben, die Artisten, die Musik - bis jetzt konnte es nur besser werden! Genüsslich, nippte ich an meiner Erdbeerbowle und sah zu meinem Bruder hinüber, der versuchte eine Weintraube mit seinem Schashlikspieß aufzuspießen. Doch diese rollte ihm runter und fiel auf den Teppichboden. ''Natoll.'' Er aß ein Stück Käse und richtete seinen Blick auf die Bühne. ''Mama, wann geht die Show weiter?'' - ''Es müsste jeden Moment -'', weiter kam sie nicht, denn in diesem Augenblick wurde es dunkel. Gespannt, drehte ich meinen Stuhl zur Bühne und lehnte mich zurück. Der Abend war schon jetzt mehr als gelungen. Ein junger Mann, von dort wo wir saßen waren seine Gesichtszüge nicht zu erkennen, war mir schon am Anfang der Show aufgefallen. Er hatte ein wahnsinns Körper, wie so ziemlich alle Artisten und eine ähnliche Frisur wie mein Exfreund Fabi. Er konnte mir also nur gefallen. - Nun schritt er auf die Bühne und began, um einen 'Dummy' eine Schaufensterpuppe, so schien es, herum zu laufen. Mit zwei Schritten, hatte er diese erklommen und begann nun Handstände und Sachen (von denen ich nicht einmal wusste das sie existierten), die einem Handstand sehr nah kamen, auf der weißen Figur zu verüben. Seine Anstrengung war ihm nicht anzumerken. Es sah so einfach aus, wie er da stand - mit einem Arm, Überkopf auf der Schulter einer Puppe. Doch das war es nicht. Equilibristik, eins der schwersten Gebiete der Artistik. Das hatte ich vor nicht allzu langer Zeit noch gelesen. 'Schwerste Kraftübungen leicht aussehen lassen', so hieß es. Und genau das, setzte der Artist mit der Skaterfrisur perfekt in die Tat um. Ich war überwältigt. Diese .... diese Leichtigkeit, diese Schönheit - wow. Bei jedem Anlass, den der Artist mir gab zu klatschen klatschte ich sowie der Rest des Publikums, der ebenfalls begeistert schien. Ich hatte also Recht behalten, der Abend war allein durch diese Nummer um Einiges besser geworden.
Die Show war fantastisch! Die Farben, die Artisten, die Musik - bis jetzt konnte es nur besser werden! Genüsslich, nippte ich an meiner Erdbeerbowle und sah zu meinem Bruder hinüber, der versuchte eine Weintraube mit seinem Schashlikspieß aufzuspießen. Doch diese rollte ihm runter und fiel auf den Teppichboden. ''Natoll.'' Er aß ein Stück Käse und richtete seinen Blick auf die Bühne. ''Mama, wann geht die Show weiter?'' - ''Es müsste jeden Moment -'', weiter kam sie nicht, denn in diesem Augenblick wurde es dunkel. Gespannt, drehte ich meinen Stuhl zur Bühne und lehnte mich zurück. Der Abend war schon jetzt mehr als gelungen. Ein junger Mann, von dort wo wir saßen waren seine Gesichtszüge nicht zu erkennen, war mir schon am Anfang der Show aufgefallen. Er hatte ein wahnsinns Körper, wie so ziemlich alle Artisten und eine ähnliche Frisur wie mein Exfreund Fabi. Er konnte mir also nur gefallen. - Nun schritt er auf die Bühne und began, um einen 'Dummy' eine Schaufensterpuppe, so schien es, herum zu laufen. Mit zwei Schritten, hatte er diese erklommen und begann nun Handstände und Sachen (von denen ich nicht einmal wusste das sie existierten), die einem Handstand sehr nah kamen, auf der weißen Figur zu verüben. Seine Anstrengung war ihm nicht anzumerken. Es sah so einfach aus, wie er da stand - mit einem Arm, Überkopf auf der Schulter einer Puppe. Doch das war es nicht. Equilibristik, eins der schwersten Gebiete der Artistik. Das hatte ich vor nicht allzu langer Zeit noch gelesen. 'Schwerste Kraftübungen leicht aussehen lassen', so hieß es. Und genau das, setzte der Artist mit der Skaterfrisur perfekt in die Tat um. Ich war überwältigt. Diese .... diese Leichtigkeit, diese Schönheit - wow. Bei jedem Anlass, den der Artist mir gab zu klatschen klatschte ich sowie der Rest des Publikums, der ebenfalls begeistert schien. Ich hatte also Recht behalten, der Abend war allein durch diese Nummer um Einiges besser geworden.
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