Wisst ihr was ich nicht so gern mag? Schwarzleser. Leute die meine Einträge lesen, doch weder einen Kommentar darüber für mich da lassen (in Form von Kritik, Anregungen, Verbesserungsvorschlägen), noch eins der kleinen Kästchen unter dem Post ankreuzen. Ich meine, ist es so schwer mir ein kurzes Feedback zu geben? Ich sehe doch wieviele Leute meine Beiträge lesen, da könnte doch wenigstens Einer kurz angeben, wie er/sie den Beitrag fand..? Merci beaucoup, mes amis


give me everything tonight

Er zog mich zu sich heran, legte beide Arme um meine Hüften und sah direkt in meine grünblauen Augen. Ich wich seinem Blick aus, zog ihn noch enger an mich, bewegte mich schnell im Takt der Musik. Seine Hände glitten hin zu meinem Hintern. Mir war es egal, einfach nur vollkommen egal. Es gab kein Morgen. Der Alkohol zeigte seine Wirkung, nicht zu knapp. Was hatte ich getrunken? Roten, Grünen, Jägermeister, Rum. Zuviel? Nein. Es ging mir gut. Ich konnte denken, ich war glücklich. Sein warmer Atem auf meiner erhitzten Haut, seine Finger die hoch zu meinem Kopf glitten, sanft über meinen Rücken strichen und seine Lippen, die nun meinen Hals berührten. Kribbeln am ganzen Körper. Nicht weil ich in ihn verliebt war, ich kannte ihn nicht. Wusste nicht seinen Namen, hatte kein einziges Wort mit ihm gewechselt und würde ihn auch nie wiedersehen. Dachte ich zumindest. Seine Lippen wanderten von meinem Hals hoch zu meiner Wange. Ich drehte meinen Kopf zu ihm hin. Unsere Lippen berührten sich. Erneutes Kribbeln. Er hatte das Gewicht auf sein linkes Bein verlagert, sodass sein linkes Bein hervor stand und in unmittelbar unter meinem Schritt lag. Unsere Körper rieben sich aneinander, so als könnten sie nicht ohne. Das hier hatte nichts mit Liebe zutun. Es war Spaß, für mich. Seine Lippen öffneten sich langsam, ebenso wie meine und unsere Zungen berührten sich. Erst langsam, zögernd, doch dann immer wilder. Er schmeckte nach Bier, Alkohol. Doch es war nicht Ekel erregend. Mit einer Hand griff er in mein rotes Haar. Drückte mich noch enger an sich heran. Das Kribbeln wurde stärker und mein Bauch verkrampfte sich. Das tat er immer, wenn mich etwas besonders anmachte. Ein Seufzen entwich meinen Lippen und er löste sich von mir. Lies seine Lippen wieder an meinem Hals entlang fahren. Seine Bartstoppeln kitzelten meine Haut. Er küsste nicht schlecht. Aus dem Augenwinkel konnte ich Vio und Joe erkennen, die zu Solja Boy tanzten. Beinahe musste ich lachen. Mein Kopf lag auf seiner Schulter und ich hatte die Augen geschlossen, während ich mich dirty an ihn rieb. Ob es die Schnalle seiner Hose oder die Errektion war, die gegen meinen Venushügel stieß wusste ich nicht. Es gefiel mir einfach. Plötzlich musste ich an Muc denken. Was tat ich hier? Ich liebte ihn, nicht diesen Typen. Es ist egal, flüsterte die Stimme in meinem Kopf. Muc will dich nicht, niemals wird er dich wollen. Der Alkohol lies das Gefühl der Traurigkeit nicht zu. Leb' dein Leben ohne ihn, Süße. Du kannst das, glaub' an dich! Ich würde es schaffen, denn dieser Abend hatte keinen Morgen.

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